Special
Theater am Goetheplatz (Foyer)
Vereint durch die Vergangenheit?
Generationsübergreifende Auseinandersetzung mit dem Erbe der DDR
Podiumsgespräch mit Dr. Adriana Lettrari, Robert Ide, Dr. Michael Froese
Moderation: Prof. Dr. Lothar Probst
In Kooperation mit Bremer Netzwerk 3. Oktober, Heinrich Böll-Stiftungen Bremen und Bund, Landeszentrale für politische Bildung Bremen
Eintritt frei!
Zwischen den Generationen der ehemaligen DDR/Ostdeutschland besteht ein enges Band. Warum hat in Ostdeutschland nicht wie in den 1960er Jahren in Westdeutschland eine Generationsauseinandersetzung über eine Diktatur (wenn auch anderer Art) stattgefunden? Diese Fragen werden auf dem Podium mit Adriana Lettrari (eine der Gründerinnen der Initiative 3. Generation Ostdeutschland), mit dem Autor und Journalisten Robert Ide und dem Ostberliner Psychonanalytiker Michael Froese erörtert.
Dr. Adriana Lettrari, Stiftungsmanagerin und Publizistin, Mitbegründerin von „Wendekind" und des Netzwerks „3te Generation Ost" mit dem Ziel, in die Ost-West-Debatte die Perspektive der zwischen 1975 und 1985 in der damaligen DDR geborenen und in der vereinigten Bundesrepublik aufgewachsenen Menschen einzubringen.
Robert Ide, Journalist beim „Tagesspiegel", bekannt als Autor von „Geteilte Träume – Meine Eltern, die Wende und ich", in dem er den Generationenkonflikt zwischen jungen und älteren Ostdeutschen nach der Wende beschreibt.
Michae Froese, Psychoanalytiker aus Ostberlin und u.a. Autor, seine Publikation „Aufarbeitung Ost. Die seelischen Spuren der DDR" gibt Antworten auf die Frage, wie die transgenerationelle Weitergabe in Ostdeutschland funktioniert.
Moderation: Prof. Dr. Lothar Probst, Politikwissenschaftler
- Freitag, 02. Oktober 2026, 15:00 Uhr
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