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Schauspiel #re:play #Körber

Warum eigentlich ... junge Regie?

Stephanie Lubbe von der Körber-Stiftung Hamburg im Gespräch mit Schauspieldramaturg Stefan Bläske über RE:PLAY, Nachwuchsförderung und die Lage junger Regisseur:innen in Zeiten von Corona.

Miguel Jachmann

Stefan Bläske: Berufseinstiege sind selten einfach. Wie ging und geht es den Regieschul-Absolvent:innen in der Pandemie?

Stephanie Lubbe: Es war und es ist immer noch eine sehr herausfordernde Situation, nicht nur für Regieabsolvent:innen, sondern generell für die Abschlussjahrgänge der Theaterhochschulen. Durch den Lockdown mussten die Theater viele Produktionen auf die nächste Spielzeit verschieben, wodurch neue Arbeitsmöglichkeiten für Berufseinsteiger:innen erstmal wegfielen. Auch gab es ohne Live-Auftritte bei Festivals viel weniger Gelegenheiten, die eigenen Abschlussarbeiten zu zeigen und auf sich aufmerksam zu machen. Insgesamt sind die Räume für den Theaternachwuchs durch die Pandemie viel enger geworden.

Als Stiftung seid ihr jedes Frühjahr Partner beim „Körber Studio Junge Regie“, einer wichtigen Plattform. Wie funktioniert die?

Stephanie Lubbe: Zusammen mit Thalia Theater und Theaterakademie Hamburg laden wir die zwölf Regie-Institute aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ein, jeweils eine Produktion zum Festival nach Hamburg zu schicken. Meist ist das eine Abschlussproduktion, die Hochschulen wählen sie selbst aus. Zusätzlich gibt es noch eine internationale Hochschule als wechselnden Gast. Das Thalia Theater in der Gaußstraße wird dann für fünf Tage im Juni zum Treffpunkt für den Theaternachwuchs mit viel Gelegenheit zum Austausch untereinander, zur Begegnung mit dem Publikum in verschiedenen Gesprächsformaten. Und das Festival dient auch dazu, Kontakte untereinander und zu den anreisenden Theaterleuten zu knüpfen, aus denen dann nicht selten erste Arbeitsmöglichkeiten entstehen. Zum Abschluss entscheidet eine Jury aus Theaterfachleuten in einer öffentlichen Diskussion, welche Inszenierung sie ganz besonders überzeugt hat. Und diese:r Regisseur:in erhält als Preis einen Produktionskostenzuschuss von 10.000 € von der Körber-Stiftung. Zum Glück können wir jetzt wieder vom 1.-5. Juni 2022 ein relativ normales Festival planen, aber 2020 und 2021 war daran leider durch Corona nicht zu denken.

Was habt ihr euch für und gegen Corona einfallen lassen?

Stephanie Lubbe: Als klar wurde, dass 2021 erneut kein reguläres Festival möglich sein würde, haben wir eine Online-Edition realisiert - mit 23 gestreamten Aufführungen aus den Hochschuljahrgängen 2020 und 2021, mit möglichst viel Festivalcharakter, einem Jurypreis für jeden Jahrgang und umfassenden digitalen Austauschmöglichkeiten. Und wir haben auf Initiative von Thalia-Intendant Joachim Lux und mit Unterstützung des Deutschen Bühnenvereins, dem Schirmherrn des Festivals, einen gemeinsamen Aufruf bei den Theatern gestartet, die Festivalproduktionen als Gastspiel einzuladen um damit die so wichtigen Arbeitsmöglichkeiten für den Bühnennachwuchs zu schaffen. Während des Festivals gab es zusätzlich ein Speed-Dating als Kontaktbörse zwischen Theaterleuten und Regieabsolvent:innen. Und wir als Körber-Stiftung haben begleitend einen Gastspielfonds ins Leben gerufen, der diese Gastspiele finanziell unterstützt.

Wird der genutzt?

Stephanie Lubbe: Ja, wir sind sehr glücklich, dass so viele Theater unserer Initiative gefolgt sind. Insgesamt 17 Gastspiele werden über den Körber Studio Gastspielfonds gefördert. Die beteiligten Künstler:innen bekommen damit nach dem Streaming beim Festival die Gelegenheit, ihre Aufführungen in der laufenden Spielzeit vor Live-Publikum in ganz Deutschland zu zeigen.

In Bremen zeigen wir sogar drei Arbeiten: Caroline Kapp, Gewinnerin des Körber Studio Preises 2020 war zuvor auch schon Regieassistentin am Theater Bremen. Dor Aloni und Lorenz Nolting sind Absolventen der Hamburger Theaterakademie. Ein Lokalderby. Trotzdem mit überregionaler Ausstrahlung?

Stephanie Lubbe: Bestimmt! Das sind drei von der Körber Studio Jury hoch gelobte Arbeiten, die möglichst viel Aufmerksamkeit verdient haben. Es ist großartig, dass es nun bei re:play die Gelegenheit gibt, gleich mehrere spannende Inszenierungen von jungen Theaterschaffenden am Theater Bremen anzuschauen. Ich würde sie allen, die neugierig auf neue Theaterformen sind, dringend empfehlen, und bin sicher, dass sich auch viele Theaterstudierende und Vertreter:innen aus anderen Theatern auf den Weg nach Bremen machen. Also: nicht verpassen!

 

 

Veröffentlichung: 22.2.22

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