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Junges.Theaterbremen #Witches&Wizards #Interview

Wie man geheime Kräfte mobilisiert ...

Anke Braunschweiger, Schulleiterin der Wilhelm-Olbers-Oberschule und Thorsten zum Felde, Fachbereichsleitung Darstellendes Spiel im Gespräch mit der Leiterin der Jungen Akteur:innen Nathalie Forstman.

Was bedeutet es für Ihre Schule, das Projekt Witches & Wizards zu Gast zu haben?

Anke Braunschweiger: Für unsere Schüler:innen ist die Zusammenarbeit mit Junges.Theaterbremen eine grandiose Möglichkeit, Theater hautnah zu erfahren. Nicht nur, dass sie mit größtem Durchhaltevermögen Rollentexte lernen und proben – auch an vielen Wochenenden – sie lernten im Rahmen einer Exkursion ans Theater Bremen auch den Bereich „hinter der Bühne“ kennen und konnten mit Mitarbeiter:innen über ihre Tätigkeiten am Theater sprechen. Sich der Herausforderung einer Theateraufführung zu stellen, fördert die Selbstwirksamkeit und das Selbstbewusstsein der Schüler:innen enorm.  

Thorsten zum Felde: Es ist es eine tolle Gelegenheit für die Schüler:innen sich kreativ und darstellerisch auszuprobieren. Und das in einem Rahmen und in einer Professionalität, die wir als Schule so nicht bieten können.

Dann finde ich natürlich jedwede Form von künstlerischem Tun in schulischen Kontext ganz wichtig und wertvoll, insofern sind solche Projekte in ihrer Intensität und mit anschließenden Vorstellungen, die ja auch eine Form von Sichtbarkeit und Wertschätzung für die Teilnehmenden darstellen, super. Hier ist Platz für alle und vielleicht auch ein bisschen mehr noch für die, die in anderen Kontexten kämpfen müssen.

Wie macht sich das Projekt im Schulalltag bemerkbar?

Anke Braunschweiger: Das Projekt macht sich insofern bemerkbar, als es vieler Absprachen bedarf, um Probentermine am Wochenende zu ermöglichen und die benötigten Räumlichkeiten – wie zum Beispiel die Aula – freizumachen. Gerade am Schuljahresende gibt es viele Veranstaltungen, die ebenfalls dort stattfinden. Leider ist unsere Schule räumlich (noch) nicht so ausgestattet, dass wir auf eine Probenbühne ausweichen könnten. 

Bemerkbar ist insbesondere in der Woche vor der Premiere, dass die Schauspieler:innen wegen der Probenintensität eine Woche nicht am Unterricht teilnehmen können. Das sehen wir aber ganz gelassen, weil zum einen das Schuljahr beinahe schon beendet ist und Arbeiten und dergleichen lange geschrieben sind und zum anderen die positiven Effekte überwiegen werden.

Thorsten zum Felde: Später macht es sich dann hoffentlich durch eine sehr schöne Erinnerung und durch Synergien mit anderen schulischen Bereichen bemerkbar. Und vielleicht auch durch die Etablierung eines neuen künstlerischen Profils der Wilhelm-Olbers-Oberschule.

Worüber freuen Sie sich besonders?

Thorsten zum Felde: Ich erlebe Schüler:innen, die trotz aller Anstrengung für eine gemeinsame Sache, für ein gemeinsames Theaterstück brennen. Das ist mit viel Arbeit und Aufwand verbunden und alles andere, als selbstverständlich. Ich glaube, das Gefühl zu haben, etwas Besonderes mit anderen auf die Beine stellen zu können, ist sehr wertvoll und nachhaltig für alles, was danach kommt.

Anke Braunschweiger: Ich freue mich besonders über den Ausbau unseres künstlerischen Profils. Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu geben mit Profis an einem Projekt zu arbeiten, sich den Ansprüchen der Profis zu stellen, sich auf den Punkt vorzubereiten.

Welche Herausforderungen birgt so eine Kooperation?

Thorsten zum Felde: Es muss eine Menge kommuniziert und koordiniert werden. Da treffen Strukturen aufeinander, die an der einen oder anderen Stelle schon unterschiedlich funktionieren ...

Anke Braunschweiger: Wir sind ja mit dem Kollegen Thorsten zum Felde gut aufgestellt. Er koordiniert die doch sehr unterschiedlich tickenden Institutionen Schule und Theater ganz hervorragend.

Habe Sie selber als Jugendliche:r Theater gespielt?

Thorsten zum Felde: Ich habe in der Schulzeit in der Theater-AG mitgespielt. Unter anderen auch mal den Tenor in einer Operette. Gut, dass es damals noch kein Social-Media gab.

Anke Braunschweiger: Ich war im sportlichen Bereich sehr engagiert dabei, beides hätte zeitlich nicht funktioniert.

Was ist Ihre geheime Zauberkraft? Oder welche hätten Sie gerne?

Anke Braunschweiger: Meine geheime Zauberkraft ist soooo geheim, dass ich nicht darüber sprechen kann. Aber gerade in der heutigen Zeit hätte ich gerne eine Zauberkraft, die dafür sorgt, dass kein Mensch einem anderen Menschen Gewalt antun kann.

Thorsten zum Felde: Ich kann machen, dass 23 Menschen gleichzeitig Moin sagen. Ansonsten würde ich gerne manchmal Stille zaubern können. Und ich meine das global. Ich übe noch...

 

 

Veröffentlichung: 1.7.22

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