Keine Frage, es ist ein richtiger Psychothriller, den es da zu sehen gibt auf der Bühne im Kleinen Haus: Eileen nach dem gleichnamigen Roman von Ottessa Moshfegh erzählt die Geschichte der unscheinbaren und stets freundlichen, zurückhaltenden und sehr einsamen Eileen. Die mag weder sich noch ihre Umwelt besonders. Versteckt in der viel zu großen Kleidung der verstorbenen Mutter schleicht sie durch ihre Tage, die bestimmt sind von den Launen ihres alkoholkranken Vaters und den Vorkommnissen im Jungengefängnis, in dem sie arbeitet. Außer dass sie den Verwesungsprozess einer Maus im Handschuhfach ihres Autos beobachtet und sich hin und wieder in Mordphantasien an ihrem Erzeuger ergeht, passiert wenig in ihrem Leben. Das ändert sich auf einen Schlag, als sie eine neue Kollegin bekommt: Rebeccas Vorstellungen von Gerechtigkeit reißen Eileen mit …

Das Stück, das im Januar in der Regie von Elsa-Sophie Jach Premiere feierte, ist nun noch einmal im Theater Bremen zu sehen: Am Mittwoch, dem 18. Mai, um 20 Uhr im Kleinen Haus. Mehr Informationen zum Stück gibt es hier.

 

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