Musiktheater

Theater am Goetheplatz

Die Zauberflöte

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart
Text von Emanuel Schikaneder
In deutscher Sprache mit deutschem und englischem Übertext

„Wenn man einen Freund hat, braucht man sich vor nichts zu fürchten!“ (Janosch) — Tamino will Pamina, Papageno seine Papagena. Und so machen sie sich auf. Es wird gekämpft und gesungen, gerungen und geliebt, gerächt, gerätselt. Doch manches stellt sich ihnen in den Weg: eine böse Schlange, ein plauderndes Damenterzett, die eigene Faulheit, eine sternflammende Königin und ein dubioser Landesherr namens Sarastro. Doch gegen all die Gefahren, Rätsel, Unwägbarkeiten gibt es Gegenmittel: eine Zauberflöte, ein Glockenspiel, Zuversicht, Abenteuerlust, einen subtilen Hang zur Anarchie und natürlich die Magie der Musik. Dem musikalischen Märchen und Mysterium, in dem Menschen zwischen 9 und 99 sich und die Welt entdecken können, entlockt Marco ­Štormans Bremer Neuinszenierung frische Töne. Ein Stück, das zeigt, was Theater kann: Illusionen entzaubern, um gleichzeitig Illusionen zu erzeugen. Und dabei vor allem eines ist: ein großer Theaterspaß für alle!

Präsentiert von Bremen Zwei.

  • „Im Zauber-Space herrscht von Beginn an spielfreudige Schwerelosigkeit. Das schließt emotionale Momente aber überhaupt nicht aus. Es geht der Inszenierung um die Suche nach Verbindung und dem eigenen Platz in der Welt. Die vielen hervorragenden Stimmen bringen die Gefühle immer wieder auf den Punkt. […] Trotz des mystischen Stoffes ist das eine Feel-Good-Inszenierung, die Spaß gemacht hat, auch dem begeisterten Premierenpublikum.“ (Christine Gorny, Bremen Zwei, 24. Mai 2026)

    „Daran haben die Bremer Philharmoniker großen Anteil: Dirigent Sasha Yankevych hat eine klare Stoßrichtung. Mit großer Leichtigkeit und Wendigkeit, immer die Bläserfarben im Blick, agiert er als geschmeidiger Erzähler […] Jugendliche etwa, die die Oper noch nicht kennen, dürften in dieser flotten ‚Zauberflöte‘ genügend Anreize finden. Es gilt das alte ‚Star Wars‘-Motto: Die Macht ist mit Mozart.“ (Sebastian Loskant, Weser-Kurier, 26. Mai 2026)

    „Musikalisch erleben wir mit den Bremer Philharmonikern einen echten Sasha Yankevych: enorme Tempi, klare Profilierungen der Soli und immer ein synkopengeschärfter Vorwärtsdrang, der die Sehnsuchtsebene der Inszenierung bestens unterstützt. Und die Sänger:innen: alle dank einer szenisch wie musikalisch präzisen Führung und intensiver Persönlichkeiten auf begeisterndem Stand.“ (Ute Schalz-Laurenze, Neue Musikzeitung, 26. Mai 2026)

    „Sasha Yankevych schlägt mit den Bremer Philharmonikern zumeist flotte Tempi an, wahrt dabei aber immer die Durchsichtigkeit des Orchesterklangs und überrascht zuweilen mit sinnvoll eingesetzten Rubati. Insgesamt eine Aufführung zum Hinhören.“ (Gerhart Asche, Opernwelt, Juli 2026)