Brauhaus / fällt aus

Ich bin nicht du

7+
Ein Tanzstück von Antje Pfundtner und Ensemble
Eine Moks-Produktion
Im Rahmen von TANZ Bremen
Diese Vorstellung muss leider krankheitsbedingt entfallen. Karten können an der Theaterkasse zurückerstattet werden.

„Der Bär sah sich im Spiegel an und lächelte. ,Schön mich kennenzulernen', sagte er. ,Schön, mich ebenfalls kennenzulernen', antwortete er höflich. ,Ich hatte doch gleich das Gefühl, dass ich ich bin', sagte er, ,ich fühlte mich vertraut'. ,Ich mich auch', antwortete er.“ (Oren Lavie) – Wer bin ich? Wer will ich sein? Kann man sich ganz einfach neu erfinden, indem man einfach behauptet, man sei jemand anderes? Was ist, wenn ein Schwein muht? Ist es dann ein Schwein oder eine Kuh? „Ich bin nicht du“ ist ein verspieltes und absurd-komisches Tanztheater zum Thema Identität für Kinder ab 7 Jahren. Antje Pfundtner und das Moks-Ensemble haben sich bei dieser Stückentwicklung sehr musikalisch und assoziativ Fragen und Entdeckungen um das eigene Ich und dessen Verhältnis zur Umwelt angenähert. Die Szenen fließen als ein Spiel mit Erwartungshaltungen ineinander, worin die vier Performer:innen überraschende, zauberhafte Verwandlungen vollziehen und neue Spielsituationen entstehen lassen.

Antje Pfundtner wurde für „Ich bin nicht du“ mit dem FAUST-Preis in der Kategorie Regie Kinder- und Jugendtheater ausgezeichnet. Sie lebt und arbeitet seit 2001 als Choreografin in Hamburg. Neben ihren selbst getanzten und weltweit gezeigten Soli, die allesamt zur TANZPLATTFORM DEUTSCHLAND eingeladen wurden, sind zahlreiche Kooperationsprojekte sowie Auftragsarbeiten entstanden, wobei die Choreografin stets spartenübergreifend arbeitet und sowohl für Kinder und Jugendliche wie auch für ein erwachsenes Publikum choreografiert. Als Antje Pfundtner in Gesellschaft (APiG) versammelt Pfundtner ein Produktionsteam um sich, dem auch die Bühnen- und Kostümbildnerin – Yvonne Marcour – sowie die Dramaturgin Anne Kersting angehören.

Neue Spieltermine werden monatlich veröffentlicht.

  • mit Anna-Lena Doll
    Fabian Eyer, Tim Gerhards, Judith Goldberg

    Regie Antje Pfundtner
    Ausstattung Yvonne Marcour
    Licht Anke Lindner
    Dramaturgie Sabrina Bohl
  • „Das Stück pendelt zwischen Witz und Ernst, das Publikum im Grundschulalter bleibt bis zum Ende gespannt, es wird viel gelacht. Die Darsteller verteilen Komplimente und Vorwürfe, sie schubsen und sie retten sich. Die Bilder und Dialoge sind oft abstrakt, das junge Publikum ist dennoch wie gefesselt. Oder: gerade deswegen. Es ist ein Stück, das davon lebt, dass es niemandem eine vermeintlich klare Haltung aufdrückt – und so, im besten Fall, zu gemeinsamen Gesprächen führt.“ (Jonas Mielke, Weser Kurier, 1. Juni 2019)

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