Tanz
Kleines Haus
Extended Teenage Era
von Samir Akika/Unusual Symptoms und Renegade
„We can be heroes. We can be heroes. We can be heroes. Just for one day.“ (David Bowie) — Mit seiner Erfolgsproduktion „Extended Teenage Era" hat Samir Akika sich und seine künstlerische Arbeit einst neu erfunden und eine vorzeitige Midlife Crisis produktiv gemacht. In einem rasanten Chaos aus Holzplatten, Pappkartons und Klebeband werfen er und sein Ensemble einen direkten Blick auf die westliche Jugendkultur und beleuchten dabei en passant die Vor- und Nachteile des Erwachsenseins. Ambivalente, nicht zu erfüllende Ansprüche, beängstigende Vorstellungen von Gradlinigkeit und Verantwortung, von Festlegung, Planung und Identität: Zu Musik von Schubert bis Justin Timberlake verdichten sich die individuellen Biografien, Erinnerungen und Lebensentwürfe von Akikas Tänzern und Performern zu einer Produktion, die nach dem Peter-Pan-Syndrom in uns allen fragt. Schauspiel, Moderner Tanz und Video treffen auf B-Boying, Popping und Locking in einem rasenden Parcours durch, in und um die „Extended Teenage Era".
Koproduziert durch das Theater im Pumpenhaus Münster, die Flottmanhallen Herne, das tanzhaus nrw Düsseldorf und das Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt/Main.
Gefördert von der Kunststiftung NRW, dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW und der Compaña Danza Contemporánea de Cuba.
Unterstützt durch PACT Zollverein Essen, das Goethe-Institut (Gründungsbüro Havana) und die Kulturabteilung der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland Havana
Dauer: ca. 2 Stunden, ohne Pause
- Dawna Dryhorub, Gabrio Gabrielli, Julio César Iglesias, Denis "Kooné" Kuhnert, Ulrike Rachel-Reinbott, Christian "Robozee" Zacharas, Frederik Rohn
Choreografie Samir Akika
Bühne / Video Till Botterweck
Licht Edgar Stahl, Alexandra Morales
Musiker Normen Hansen
Dramatugie Anna K. Becker
- „Akikas Erfolgsstück Extended Teenage Era ist eine unterhaltsame, locker zusammen gefügte Nummernrevue, die sich mit Erwachsenwerden beschäftigt. […]Die Bewegungssprache speist sich vor allem aus der Jugendkultur, aus dem Streetdance und dem Bühnentanz, wie man ihn etwa von Michael Jackson kennt. Das sieht kraftvoll und sportiv aus, schnell und wendig und beeindruckt mit einem athletischen Einschlag.“
Weser Kurier, 24. September 2012
„Wann wurde das Erwachsenwerden jemals so schrill, so bunt, so akrobatisch thematisiert?“
Foyer, Ausgabe 97
„Bunt, direkt, schnell, ironisch, anarchistisch – mit kraftvoller Collage-Ästhetik, derber Komik, zumeist charmanter Leichtigkeit. Wie Mosaiksteine fügen sich dem Alltag abgeschaute Geschichten, allegorische Filmaufnahmen und Live-Musik zu Generationenporträts.“
Weser Report, 26. August 2012 -
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