Musiktheater
Kirche Unser Lieben Frauen
Chorkonzert: unterwegs
Seine letzte Oper lag schon 34 Jahre zurück, als der 70-jährige Rossini eine Reihe von kleineren Werken komponierte, die er „Sünden des Alters“ nannte. Seine letzte Sünde war die „Petite Messe solennelle“, die er zur Einweihung der Privatkapelle eines befreundeten Ehepaares schrieb. Dieses späte Werk für zwei Klaviere und ein Harmonium hat nicht nur eine außergewöhnliche Besetzung und damit eine unverwechselbare Farbe, es transportiert auch die Rossini-typischen Rhythmen und eine natürlich-sinnlichen Frömmigkeit, die der „kleinen Messe“ eine Sonderstellung verleihen, von der die – an Gott adressierte – Widmung am Ende seines Manuskripts zeugt: „Ich wurde für die Opera buffa geboren, das weißt Du wohl! Wenig Wissen, ein bißchen Herz, das ist alles.“
Der Chor des Theater Bremen mit seiner Chordirektorin Alice Meregaglia ließen sich nicht nur durch die ungewöhnliche Besetzung und Klangfarbe Rossinis inspirieren, sondern sie nahmen dieses Werk zum Anlass, neue Räume zu betreten und Orte der Begegnung zu schaffen. So führt dieses Chorkonzert raus aus dem Theater, hinein in Kirchengemeinden nach Gröpelingen-Oslebshausen, Huchting, Blockdiek und Bremen-Mitte und mündet in fünf Konzerten im gemeinsamen Gesang des Theaterchors und der Kirchenchöre.
Mi 18. April, 20 Uhr in der Kirche Unser Lieben Frauen, Mitte / Kantor: Ansgar Müller-Nanninga
Do 26. April, 20 Uhr in der Nikolaikirche, Oslebshausen / Kantor: Uwe Barkemeyer
Do 10. Mai, 20 Uhr in der Kulturkirche St. Stephani, Mitte / Kantor: Tim Günther
So 20. Mai, 20 Uhr in der Ev. Trinitatis Gemeinde, Blockdiek / Kantorin: Ricarda Ochs
Mo 21. Mai, 18 Uhr im Theater am Goetheplatz
Mi 30. Mai, 20 Uhr in der Gemeinde St. Georgs, Huchting / Kantorin: Manuela Buchholz
- Sopran Zlatina Genova Wolf, Lusine Ghazaryan
Alt Kerstin Stöcker, Astrid Kunert
Tenor Sunwoong Park
Bass Hyunsu Kim, Jörg Sändig
Chor Opernchor des Theater Bremen
Klavir 1 Tommaso Lepore, Israel Gursky
Harmonium Killian Farrell
Klavir 2 Suwon Kim
Choreinstudierung Alice Meregaglia