Brauhaus

Ich bin Hazal

Eine Stückentwicklung mit acht jungen Akteur:innen
nach dem Roman „Ellbogen“ von Fatma Aydemir
ab 14 Jahren

Acht junge Frauen pirschen sich an. An ihre eigene Geschichte, an unsere Vorstellungen von ihnen und an die Zerrissenheit, die sich in Anbetracht der Welt durch jede:n einzelne:n und durch ganze Gesellschaften zieht. Ein erster Ausgangspunkt ist hierbei der Roman „Ellbogen“ von Fatma Aydemir, in dem das Leben der 17-jährigen Hazal zwischen Anpassung und Aufbegehren flirrt.
Die Spieler:innen nehmen sich den Bühnenraum und fragen, wo ihr Platz in der Welt sein könnte, welchen Vorstellungen sie gerecht werden möchten und spielen dabei immer wieder mit ihren eigenen und unseren Klischees. Ohne Halt und in freier Fahrt, provokant, wütend und zart erzählen sie davon, in welche verschiedenen Rollen sie in unserer Gesellschaft schlüpfen.

In diesem Stück werden Erfahrungen mit Rassismus und sexistischem Verhalten geschildert.

  • mit: Helya Aslani
    Nisa Rezaeian Bröker, Yelda Dinc, Rojin Ercan, Dewi Katharina Frese, Fanny Hilken, Ekin Laleci, Rosa Voelzke

    Regie Nathalie Forstman
    Bühne und Kostüme Imke Paulick
    Dramaturgie Marianne Seidler
    Anti-Rassismus-Coaching Canan Venzky, Christina Schahabi
    Musik Riccardo Castagnola
    Licht Jörg Hartenstein
    Video Timo Block
  • „Alle acht jungen Akteurinnen erzählen Hazals Geschichte und verbinden sie dabei mit ihrer eigenen. Collagenartig werden so die Romantexte mit den Biografien der jungen Bremerinnen gemischt. […] Ganz besonders beeindruckt hat mich aber auch die schauspielerische Leistung der acht Akteurinnen.“ (Christine Gorny, Bremen Zwei, 24. April 2022)

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