Tanz
Kleines Haus / Premiere
High Cave
von Adrienn Hód / Unusual Symptoms
im Anschluss Premierenfeier
Die Choreografin Adrienn Hód zeichnet sich durch Arbeiten aus, die den Tanz in seinen Mitteln und Möglichkeiten radikal weiterdenken. So grenzüberschreitend wie ihre Produktionen mitunter scheinen, so vertrauensvoll ist der Prozess, in dem sie entstehen. In „High Cave“ schafft sie gemeinsam mit dem Ensemble von Unusual Symptoms eine Choreografie, in der sich Körper, Emotionen und Vorstellungskraft zu einer gemeinschaftlichen Erfahrung verbinden. Zwischen Reizüberflutung und Stille werden Tänzer:innen und Publikum mit den unterschiedlichen Formen ihrer Verbindungen konfrontiert: zueinander, zu sich selbst, zur Gegenwart. Körper, die sich unverstellt nahekommen und ein Raum, der ständig im Wandel ist, formen sich in High Cave zu einem lebendigen Akt der Achtsamkeit, Beziehung, des Risikos und der Verwandlung.
In Kooperation mit Hodworks und OFF Foundation.
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Adrienn Hód has been choreographing works that radically reimagine dance in its means and possibilities. As boundary-pushing as her productions occasionally seem, the process from which they emerge is equally flooded with trust. In „High Cave“, she collaborates with the Unusual Symptoms ensemble to create a choreography where physicality, emotions, and imagination merge into a shared experience. Between sensory overload and stillness, dancers and audience are confronted with the various forms of their connections: to one another, to themselves, to the present moment. Bodies that approach the audience in genuine ways and a space in constant flux coalesce in „High Cave“ into a living act of attention, relation, risk, and transformation.
In cooperation with Hodworks and OFF Foundation.
Mehr zum Tanz unter www.theaterbremen.de/tanz
- von und mit: Aaron Samuel Davis
Gabrio Gabrielli, Maria Pasadaki, Nora Ronge, Andor Rusu, Waithera Lena Schreyeck, Young-Won Song, Csenger K. Szabó
Choreografie Adrienn Hód
Künstlerische Mitarbeit Csaba Molnár
Kostüme und Raum Adrienn Hód, Csaba Molnár
Licht Katrin Langner
Musik Ábris Gryllus
Dramaturgie Gregor Runge, Ármin Szabó-Székely
- Für diese Produktion wurde die reguläre Bestuhlung bis auf wenige Stühle entfernt und durch Sitzkissen sowie Sitzsäcke ersetzt. Während der Vorstellung kommt es stellenweise zu erhöhter Lautstärke. Ohrstöpsel sind bei Bedarf an der Garderobe erhältlich. Im Verlauf der Vorstellung kommt es zu physischen Interaktionen zwischen Tänzer:innen und Zuschauer:innen. Ein Rückzug davon ist jederzeit möglich. Tänzer:innen treten teilweise unbekleidet auf. In einer Szene in der Mitte des Stücks kriechen Tänzer:innen unter den Tanzboden. Dies kann auf Menschen mit beispielsweise Klaustrophobie triggernd wirken.