Tanz
Kleines Haus
High Cave
von Adrienn Hód / Unusual Symptoms
18:30 Uhr Physical Prologue
19 Uhr Einführung
„Doubt is a killer.“ (Jennifer Lopez) — Seit knapp zwanzig Jahren choreografiert Adrienn Hód Arbeiten, die den Tanz in seinen Mitteln und Möglichkeiten radikal weiterdenken. So provokant wie ihre Produktionen mitunter scheinen, so vertrauensvoll ist der Raum, in dem sie entstehen. Körper, die dem Publikum unverstellt nahekommen und Themen, die das Widersprüchliche in Fragen von Identität und Gesellschaft betonen, verbindet die ungarische Choreografin zu vielschichtigen Tanzstücken, die berühren. Mit „Coexist“ und „Harmonia“ haben Adrienn Hód und Unusual Symptoms bereits zwei gemeinsame Arbeiten produziert, die jeweils Einladungen zur Tanzplattform Deutschland und von Theatern und Festivals in ganz Europa erhielten. Nun kommen sie ein drittes Mal zusammen, mit ihren Persönlichkeiten, Erfahrungen und Fantasien, die sich zu neuen Realitäten formen werden.
In Kooperation mit Hodworks und OFF Foundation.
Bei dieser Vorstellung findet ein Physical Prologue statt.
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“Doubt is a killer.” (Jennifer Lopez) — For about twenty years now, Adrienn Hód has been choreographing works that radically reimagine dance in its means and possibilities. As provocative as her productions occasionally seem, the space from which they emerge is equally flooded with trust. Bodies that approach the audience in genuine ways and topics emphasising the contradictory nature of questions relating to identity and society are folded into touching, multilayered dance pieces by the Hungarian choreographer. In “Coexist” and “Harmonia”, Adrienn Hód and Unusual Symptoms already produced two collaborative efforts which both received invitations to Tanzplattform Deutschland as well as to theatres and festivals throughout Europe. Now they come together for the third time, bringing their personalities, experiences and fantasies that will coalesce into new realities.
In cooperation with Hodworks and OFF Foundation.
A physical prologue will take place ahead of this performance.
Mehr zum Tanz unter www.theaterbremen.de/tanz
- von und mit: Aaron Samuel Davis
Gabrio Gabrielli, Maria Pasadaki, Nora Ronge, Andor Rusu, Waithera Lena Schreyeck, Young-Won Song, Csenger K. Szabó
Choreografie Adrienn Hód
Künstlerische Mitarbeit Csaba Molnár
Kostüme und Raum Adrienn Hód, Csaba Molnár
Licht Katrin Langner
Musik Ábris Gryllus
Dramaturgie Gregor Runge, Ármin Szabó-Székely
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- „Choreografin und Kompanie […] binden das Publikum mit ein, sie fordern auf zu gemeinsamer Bewegung. Das erfordert Mut, auf beiden Seiten, denn es kann auch schiefgehen. Bei der Premiere aber ist es nicht schiefgegangen, im Gegenteil: Kraft und (Wirkungs-)Macht gemeinsamer Bewegung lassen – bei allen Konflikten, und die sind durchaus auch Thema – die Utopie einer anderen, besseren Gesellschaft aufscheinen. Dies mitzuerleben, geht wirklich unter die Haut.“ (Thomas Kuzaj, Kreiszeitung, 2. Juni 2026)
„‚High Cave‘ ist also ein Tanztheaterstück mit viel Nähe, viel Emotion und einem politischen Ansatz. Ein mal ganz anderer Tanzabend.“ (Frieda Ahrens, Bremen Zwei, 29. Mai 2026) - Für diese Produktion wurde die reguläre Bestuhlung bis auf einige Stühle entfernt und durch Sitzkissen sowie Sitzsäcke ersetzt. Während der Vorstellung kommt es stellenweise zu erhöhter Lautstärke. Ohrstöpsel sind bei Bedarf an der Garderobe erhältlich. Im Verlauf der Vorstellung kommt es zu physischen Interaktionen zwischen Tänzer:innen und Zuschauer:innen. Ein Rückzug davon ist jederzeit möglich. Tänzer:innen treten teilweise unbekleidet auf. In einer Szene in der Mitte des Stücks kriechen Tänzer:innen unter den Tanzboden. Dies kann auf Menschen mit beispielsweise Klaustrophobie triggernd wirken.