Goetheplatz

POSSESSED

frei nach Rosemary’s Baby
von Nora Strömer
Im Rahmen von COMMON GROUND

„Die Hölle ist leer, alle Teufel sind hier” (William Shakespeare) – Wie wahr, William, wie wahr! Im Rahmen von „POSSESSED” gehen wir auf die Suche nach den Teufeln im Theater und… in uns selbst! Nadine Geyersbach spricht einen Monolog, wir sind draußen auf dem Goetheplatz und es wird gruselig. Ausgehend von „Rosemary’s Baby” fragen wir, wie das Böse (im Horror und außerhalb) konstruiert, wie situiert und wie personifiziert wird. Geister, Monster, Hexen – welche Bilder schaffen wir, um greifbar zu machen, dass wir von Kräften umgeben sind, die sich unserer Kontrolle entziehen? Im Moment der Aufführung suchen wir gemeinsam nach Formen des Umgangs mit einer zirkulierenden, unsichtbaren Bedrohung. Am Ende werden die guten Theatergeister angerufen. FSK 0.

Die Premiere von POSSESSED wird live auf Instagram gestreamt werden. Ästhetische Referenz des Streams sind Videos von Geistersichtungen, die man z.B. auf Youtube findet. Die Beschreibung eines „real ghost“ behauptet hierbei die Realität von etwas vermeintlich nicht-realem (Geist). Diese Bewegung (real – nicht real) wollen wir im Rahmen der Aufführung umkehren (nicht real – real): Wir hoffen, dass sich bisher unsichtbare Geister zeigen werden, wenn wir das echte Theater mit der ästhetischen Brille einer fiktiven Geistersichtung betrachten.

Diese Veranstaltung ist kostenfrei. Der Einlass erfolgt vor Ort ohne Karten, die Plätze sind jedoch begrenzt.

  • Besetzung

    mit: Nadine Geyersbach
    Emil Borgeest

    Inszenierung Nora Strömer
    Ausstattung Elke von Sivers, Nadine Geyersbach, Nora Strömer
    Musik Julian Grönefeld
  • Pressestimmen

    „An diesem Abend punktete die Geschichte von "Rosemary’s Baby" stattdessen mit anderen Attributen; vor allem mit Kurzweile, Überraschungsmomenten und einem (selbst)kritischen, manchmal ironischen Blick auf die Welt des Theaters. Mit "Possessed" ist der jungen Regisseurin ein schöner Ausstand gelungen, der Spaß macht und auch für weniger erfahrende Theatergänger unbedingt empfehlenswert ist.“ (Simon Wilke, Weser-Kurier, 25. Juni 2021)

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