Frank Hilbrich

Regie
Frank Hilbrich ist in Bremen geboren und war kurz als Schauspieler tätig, bevor er mit 21 Jahren Regieassistent wurde. In dieser Funktion kam er an die Staatsoper Stuttgart unter Intendant Klaus Zehelein, wo ihn insbesondere die Zusammenarbeit mit Hans Neuenfels stark prägte. Anschließend war er für drei Jahre Chefregisseur und stellvertretender Operndirektor am Staatstheater Schwerin, inzwischen ist er seit Jahren freiberuflich tätig. Seit mehreren Jahren engagiert sich Frank Hilbrich stark in der Lehre, insbesondere in einer verbesserten szenischen Ausbildung junger SängerInnen. Nach Lehraufträgen am Franz-Liszt-Konservatorium in Budapest und der Musikakademie Basel, ist er seit Herbst 2013 Professor für Szenischen Unterricht an der Universität der Künste in Berlin und dort Teil der Studiengangsleitung Gesang/Musiktheater. In den letzten Jahren inszenierte er u. a. an der Staatsoper Hannover, der Semperoper Dresden, der Komischen Oper Berlin, am Aalto-Theater Essen und am Theater Basel. Eine sehr beständige Zusammenarbeit verband ihn mit dem Theater Freiburg unter der Intendanz von Barbara Mundel. Neben Inszenierungen der Hauptwerke des Repertoires, wie zuletzt Mozarts „Zauberflöte“ 2018 an der Staatsoper Hannover und einer intensiven Beschäftigung mit dem Werk Richard Wagners (u. a. der viel beachtete „Ring des Nibelungen“ am Theater Freiburg 2010), steht die Realisierung von Uraufführungen, wie Giorgio Battistellis „Lot“ in Hannover 2017 oder Hans Thomallas „Kaspar Hauser“ am Theater Freiburg 2016. Seit einiger Zeit setzt er sich zudem lustvoll mit Operette auseinander, zuletzt am Schauspiel des Theater Basel mit Abrahams „Blume von Hawaii“. Dem Bremer Musiktheater-Publikum ist Hilbrich bereits bekannt durch zwei Inszenierungen aus den Spielzeiten 2010/11 und 2011/12: Im Dezember 2010 feierte er mit „Der Vetter aus Dingsda“ Premiere im Theater am Goetheplatz, im Oktober 2011 mit „The Turn of the Screw“ und kehrt in der Spielzeit 2019/20 zurück ans Haus.