Brauhaus

C0N5P1R4.CY

[Keine Zufälle]
von Konradin Kunze und Ensemble
14+
Regie: Konradin Kunze

„Remember: all I'm offering is the truth. Nothing more.“ (Morpheus, Matrix) – Wach auf. Siehst du nicht die Zeichen? Sie sind überall. Du musst nur hinschauen. Natürlich werden sie alles abstreiten. Sie werden ihre Argumente vorbringen, ihre Macht einsetzen. Das wird reichen, um die große Mehrheit zu überzeugen. Denn die meisten Menschen wollen es nicht wissen. Aber was ist mit dir? Bist du bereit für die rote Pille?
Verstärkt durch die Corona-Pandemie erleben wir zur Zeit eine enorme Popularität von Verschwörungserzählungen. Je unübersichtlicher unsere Welt erscheint, desto wirkmächtiger werden alternative und gefühlte Fakten. Scheinbar mutig und aufklärerisch wird aus angeblichen Geheimnissen die vermeintliche Wahrheit konstruiert. Extremist*innen aller Couleur nutzen Verschwörungserzählungen für ihre Zwecke, mit manchmal tödlichen Folgen. Konradin Kunze wird zusammen mit dem Ensemble das Theaterexperiment C0N5P1R4.CY zu Strukturen und Mechanismen von Verschwörungstheorien entwickeln. Die Inszenierung integriert dabei alle erforderlichen Bestimmungen im Umgang mit der Pandemie.

Den Stücktext können Sie hier herunterladen.


Einlass ins Haus: 20 Minuten vor Vorstellungsbeginn
Einlass in den Saal: circa 10 Minuten vor Vorstellungsbeginn

Neue Spieltermine werden monatlich veröffentlicht!

  • Termine / Karten

    Dienstag, 15. Dezember 2020, 19:00 Uhr / fällt aus
    Mittwoch, 16. Dezember 2020, 19:00 Uhr / fällt aus
    Donnerstag, 17. Dezember 2020, 19:00 Uhr / fällt aus
  • Besetzung

  • Pressestimmen

    „Über die gesamte Stückdauer von 60 Minuten geht das Moks-Ensemble gewohnt versiert auf das Publikum zu und versucht es suggestiv in immer wieder neue Verschwörungen hineinzuziehen. Dabei versteht es die Inszenierung, mit Übertreibungen und Brüchen Abstand zu den unterschiedlichen Erzählungen aufzubauen. […] ‚CON5P1R4.CY (Keine Zufälle)‘ ist ein Balanceakt, denn schließlich will es keine neuen Verschwörungen hervorrufen oder alte bestärken. Dafür findet es die passende Ästhetik und den richtigen Ton für ein Publikum ab 14 Jahren und bleibt am Ende eine herausfordernd aufrüttelnde Diskussionsvorlage und ein engagiertes Theaterexperiment, das sich lohnt.“ (Martina Burandt, Die Deutsche Bühne online, 4. Oktober 2020)

    „Das Ensemble des Moks hat gemeinsam mit Konradin Kunze ein Stück entwickelt, das sich mit Verschwörungsmythen auseinandersetzt und nicht um Corona geht. Sondern um Strukturen der Weltwahrnehmung, der Macht und der Angst. Aus der Publikumsbegrenzung hat Lea Dietrich eine bühnenbildnerische Tugend gemacht. Und vier separate Tribünen gebaut. […] Nix Naturalismus, alles Ober- und Projektionsfläche, abstrakter Raum, in dem Nachdenken ausgebreitet wird über eine knappe, durchaus kurzweilige Spielstunde.“ (Tim Schomacker, taz, 6. Oktober 2020)

    „Rein ins Geschehen. Direkte Ansprache, die manchmal tatsächlich verunsichert. Wird das jetzt persönlich? Muss ich was tun? Schaff ich das, zumindest gedanklich, den Überblick zu behalten die widersprüchlichen Erzählungen, die mir da offenbar gleich entgegenballern, ordnungsgemäß zu hinterfragen und aufzulösen? Raus aus der Komfortzone der Theaterbesucher. Gut.“ (Tim Schomacker, Kreiszeitung, 6. Oktober 2020)

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