Theater am Goetheplatz

Komm!

Für eine Stimme und ein leeres Theater nach Friedrich Hölderlin
Alle 30 Minuten eine Vorstellung für eine Person

„Sich etwas vorzustellen, heißt zu werden, was man sich vorstellt“
(Emanuele Coccia)

Hyperion wandert allein durch die griechischen Berge.
Hyperion hat Revolutionen scheitern sehen, Schönheit bezeugt und verloren.
Hyperion ist Freiheitskämpfer, Mythos, Liebhaber, Brieffreund, Ratgeber, Projektionsfläche, Denker und Träumer.
Hyperion bist du.

Ein Mensch erhält am Eingang des Theaters Kopfhörer und ein Abspielgerät. Auf dem Abspielgerät ist eine Tonspur gespeichert, die den Menschen alleine ins Theater führt.
Auf Basis des Briefromans von Friedrich Hölderlin entsteht eine neue Kreation: „Komm! Ins Offene Freund!“

Stimme: Nadine Geyersbach
Konzeption und Text: Felix Rothenhäusler, Theresa Schlesinger
Sound Design: Felix Lübkemann
Produktionsleitung: Farina Holle

Das Programmheft zu „Komm!“ können Sie hier herunterladen.

KARTEN:
Alle 30 Minuten eine Vorstellung für eine Person.

Freitag, 19. Juni 2020, 17:00 – 21:40 Uhr / Premiere
Samstag, 20. Juni 2020, 14:00 – 21:40 Uhr
Sonntag, 21. Juni 2020, 14:00 – 21:40 Uhr
Freitag, 26. Juni 2020, 17:00 – 21:40 Uhr
Samstag, 27. Juni 2020, 14:00 – 21:40 Uhr
Sonntag, 28. Juni 2020, 14:00 – 21:40 Uhr
Freitag, 03. Juli 2020, 17:00 – 21:40 Uhr
Samstag, 04. Juli 2020, 14:00 – 21:40 Uhr
Sonntag, 05. Juli 2020, 14:00 – 21:40 Uhr
Samstag, 11. Juli 2020, 14:00 – 21:40 Uhr
Sonntag, 12. Juli 2020, 10:00 – 21:40 Uhr / Zum letzten Mal

  • Besetzung

    Stimme Nadine Geyersbach
    Konzeption & Text Felix Rothenhäusler, Theresa Schlesinger
    Sound Design Felix Lübkemann
    Produktionsleitung Farina Holle
  • Video/Audio

  • Pressestimmen

    „Auch den Zuschauer selbst konfrontiert die Stimme: ‚Was bist du?‘, fragt sie. ‚Und was wird aus dir werden?‘ Spannend ist dabei, wie so, ganz langsam, ein geistiger Dialog entsteht, wie Fragen stumme Erwiderungen provozieren, Stille zu Abschweifung einlädt. Ein Stück, das ermöglicht, was lange nicht denkbar war: zu reisen – ins Eis, ans Meer, in Wälder. In Gedanken.“ (Katharina Frohne, Weser-Kurier, 24. Juni 2020)

    „Während drumherum das Chaos gärt, wie es in der eleganten Bremer Textfassung heißt – mitten in eine Pandemie. Mit Sätzen Hyperions flüchtet Geyersbach in die Schönheit der Natur, ihr Erleben bekommt eine symbolische Anmutung. Gefühlsausschüttung und Denken sind ineinander verwoben – beim Blickewandern übers weite Blau des Meeres, hinauf in den Äther, durch blätterrauschenden Wald. Unermüdlich auf der Suche nach Geborgenheit, nach Sinn – auf dem Weg zu sich selbst.“ (Jens Fischer, taz, 26. Juni 2020)

    „Es macht wirklich was mit einem. […] Über die Kopfhörer ist alles ganz nah, intim, drängend, aufwühlend, da passiert emotional was. Das ist auf jeden Fall ein Erlebnis, aber man muss sich auch drauf einlassen und aktiv mit der eigenen Vorstellungskraft arbeiten.“ (Serafia Johanson, Bremen Zwei, 20. Juni 2020)

    „Nadine Geyersbach rezitiert mit großer Meisterschaft und entfaltet so die subtile, intim schöne und ungeheure filigrane Sprache und poetische Sprachmelodie Hölderlins.“ (Michael Pitz-Grewenig, Kreiszeitung, 22. Juni 2020)

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