Theater am Goetheplatz

Der Bajazzo (Pagliacci)

Drama in zwei Akten und einem Prolog von Ruggero Leoncavallo
Text vom Komponisten
In italienischer Sprache mit deutschem Übertext

Musikalische Leitung: Killian Farrell
Regie: Ulrike Schwab

„Es gibt nichts als Masken, die sich über Masken legen.“ (Marcus Steinweg) — Canio ist der Bajazzo. Mit Ehefrau Nedda und seiner Commedia dell’arte-Truppe spielt er sich durch die Lande, gibt den lachenden Clown, mimt den betrogenen Ehemann. Doch unter den Masken brodelt es: Nedda liebt einen anderen und ist im Begriff, die gemeinsame Künstlerexistenz gegen ein beständigeres Leben einzutauschen. Canio ist außer sich und was als abendliche Komödie geplant war, gerät zu einem tödlichen Spiel, das nicht mehr zwischen Theater und Realität unterscheidet.
Mit Pagliacci komponiert Leoncavallo ein hochemotionales Künstlerdrama, das seine Kraft nicht nur aus einer unglücklichen Dreiecksgeschichte schöpft, sondern vor allem auch aus der Frage, wie diese immer wieder zwischen den Maskierungen hervorscheint. Die Regisseurin Ulrike Schwab geht in ihrer ersten Arbeit für das Theater Bremen dieser Frage nach: Wer bin ich eigentlich? Und: Wer bist du eigentlich?

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