Theater am Goetheplatz

Falstaff

Commedia lirica in drei Akten von Giuseppe Verdi
Text von Arrigo Boito nach William Shakespeares
Komödie „The Merry Wives of Windsor“
und Auszügen aus „King Henry IV“
Musikalische Leitung: Marko Letonja
Regie: Paul-Georg Dittrich

„Man muss Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.“ (Friedrich Nietzsche) — Panik, Hektik, Atemlosigkeit! Schnelle Tempi, kurze Motive, Melodiefetzen, attacca! Falstaff pfeift auf Konvention und Kater, ist Störenfried, ein subversives Element in der engen, kleinbürgerlichen Welt von Windsor, in der Ordnung und Anstand gewahrt und Töchter verheiratet werden sollen. Und so be­ob­achtet ihn die Gesellschaft genau und hegt eine klammheimliche Freude über das Ungeschick des Ritters von der traurigen Gestalt, der den Fehler begeht, zwei verheirateten Damen den gleichen Liebesbrief zu schicken. Ein Fauxpas, der ihn erst in einem Wäschekorb landen lässt, dann in der Themse, später im Wald, wo sich Elfen und Geister herumtreiben und sich Liebespaare finden, die sich nicht finden sollten. Der Generalmusikdirektor der Bremer Philharmoniker Marko Leton­ja gibt mit Verdis Alterswerk seinen Einstand am Pult des Theater Bremen.

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