Theater am Goetheplatz

Jenufa

Oper aus dem mährischen Bauernleben
in drei Akten von Leoš Janáček
Text von Gabriela Preissová
Musikalische Leitung: Yoel Gamzou
Regie: Armin Petras

„am ende dieser endlichkeit bleibt nichts mehr zu verlieren.“ (Barbara Köhler) — In der mährischen Provinz: Jenůfa liebt Steva, den Sohn der Küsterin Buryja, sie erwartet ein Kind von ihm und will ihn heiraten. Doch die Küsterin hält ihren Sohn noch nicht für einen würdigen Ehemann, weshalb Jenůfa das uneheliche Kind im Geheimen zur Welt bringen muss. Um die Schande abzuwenden, ertränkt die Küsterin schließlich das Neugeborene im eisigen Fluss – während ihre Ziehtochter Jenůfa nichtsahnend schläft. Mit dem Frühling und der geborgenen Kinderleiche tauchen dann auch die Fragen auf: Kann man eine solche Tat verzeihen oder wie lässt sich damit leben? Gibt es Freiheit im Handeln, wenn die Enge des dörflichen Lebens das gesellschaftliche Miteinander bestimmt?
Janáček findet für die mitreißende Geschichte der beiden Frauen eine aufgewühlte und direkte Klangsprache, der sich Nadine Lehner in der Titelpartie, der Dirigent Yoel Gamzou und Regisseur Armin Petras in ihrer nun dritten gemeinsamen Arbeit widmen.

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