Goetheplatz

KING ARTHUR – Teil 1

Eine musiktheatrale Raumnahme
von Schorsch Kamerun nach Henry Purcell
Im Rahmen von COMMON GROUND

„Den Hass und die Angst schüren nicht zuletzt die, die sich von ihm Gewinn versprechen." (Carolin Emcke) –
Die barocke Semiopera King Arthur als musiktheatrales Spektakel. Den pandemietauglichen ersten Teil starten wir mit einer Raumnahme: nicht auf der Bühne im Großen Haus, sondern draußen auf dem Goetheplatz. Regisseur und Performer Schorsch Kamerun, Sänger*innen, Schauspieler*innen, der Chor des Theater Bremen, die Bremer Philharmoniker und weitere Zusammenlebensprofis untersuchen in einer spartenübergreifenden Konzertinstallation Themen wie aktuell wiederkehrende Gesellschaftsspaltung und angstgenährte Meinungsmache. Schon Purcells King Arthur handelte vom Kampf zweier Lager, von zwei totalitären Regenten, die durch das Behaupten möglicher Schreckensszenarien jede nur denkbare Maßnahme legitimierten. So müssen die Anderen – also die Fremden, die Nicht-Unseren, bei Purcell die Christen oder Heiden, – abgewehrt und notfalls vernichtet werden. Doch wie lassen sich die eigentlichen Antriebe – Narzissmus und Ehre, Geilheit und ökonomisches Interesse – hinter all dem Getöse aus Furcht- und Panikalarm entlarven? Und austricksen.

Für diese Vorstellung werden Kopfhörer benötigt. Diese werden am Abend in der Abendkasse gegen einen Personalausweis als Pfand ausgegeben.

Die Abendkasse (Theater am Goetheplatz) öffnet 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn.
Der Einlass startet 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

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