Theater am Goetheplatz

düsterer spatz am meer / hybrid (america)

von Fritz Kater
Uraufführung
Regie: Armin Petras

„Was ist das Höchste, das du je beim Münze-werfen verloren hast?“ (Cormac McCarthy) – Ein Pool ohne Wasser. Ein verbitterter Afghanistan-Veteran. Seine Ehefrau, die ihn erträgt. Ein Biologe mit der Mission, die letzten Spatzen vor dem Aussterben zu retten. Ein reicher Erbe und eine sehr junge Frau, die viel mehr will vom Leben als in diesem schäbigen Motel in Florida zu holen ist. Hier, in den 80er Jahren, beginnt die Geschichte. Sie führt uns in schwindelnde Höhen der Business-Welt der 90er, zum großen Konkursfall 2008 mit dem Zusammenbruch der Investmentbank Lehmann Brothers und endet 2015 in einer tief gespaltenen Gesellschaft, in der ein junges Paar mit legal erworbenen Waffen ein Attentat begeht.
Es ist die Geschichte von Melinda, der jungen, gierigen Frau aus dem Anfangsbild, die den steinreichen Martin heiratet, der sich mit Hilfe seines Bruders Yves durch alle Krisen retten und immer ganz weit oben mitschwimmen kann. Sie steigt mit auf und übernimmt das Ruder. Irgendwann kehrt sie zurück an den wasserlosen Pool: wo einst ihr Vater wütend Whisky soff, sollen nun Taxis zum Mond starten. Das ganz große Geschäft …
Fritz Kater hat einen zynischen Abgesang auf den amerikanischen Traum geschrieben, den Armin Petras atmosphärisch und bildstark zur Uraufführung bringt.


Der Vorverkauf beginnt jeweils am 10. des Vormonats – für unsere Festabonnent*innen bereits am 1. des Vormonats.

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