Lisa Florentine Schmalz

Die 1991 in Kiel geborene Sopranistin Lisa Florentine Schmalz arbeitet als Solistin vor allem in den Bereichen Oper und Oratorium. In ihrer Arbeit sucht sie nach einer offenen und zeitgemäßen Form des klassischen Gesanges und der szenischen Darstellung, insbesondere im Bereich des Musiktheaters. Seit 2010 brachten sie Engagements u. a. an die Kieler Oper, das Thalia Theater, das Nationaltheater Mannheim, in die opera stabile der Hamburgischen Staatsoper und auf Kampnagel. Immer wieder arbeitet sie im Bereich des Zeitgenössischen Musiktheaters. Ihre rege solistische Konzerttätigkeit führte sie u. a. in die Laeiszhalle Hamburg, die Essener Philharmonie, das Konzerthaus Freiburg und in das Kieler Schloss, sowie nach Italien und Österreich, mit Orchestern wie der Camerata Hamburg, den Symphonikern Hamburg, den Bremer Philharmonikern, der Jenaer Philharmonie, den Kieler Philharmonikern, der Camerata Kiel, oder dem Elbipolis Orchester. Im vergangenen Winter war sie als Solistin in Konzerten mit Bach’s „Magnificat“ (Dirigent: Thomas Hengelbrock) und Mozart’s „Exsultate jubilate“ (Dirigent: Christoph-Mathias Mueller) zu hören. Ihr Studium, welches sie im Sommer 2018 mit dem Master Oper in der Titelpartie von Händel’s „Alcina“ abschloss, absolvierte sie an den Musikhochschulen in Zürich und Hamburg. Meisterkurse bei KS. Brigitte Fassbaender, Michelle Breedt und Christiane Iven bereicherten ihre Ausbildung. Sie war Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes und Preisträgerin des Mozart-Wettbewerbs der Absalom-Stiftung sowie des Masefield-Wettbewerbs der A. Töpfer Stiftung und gewann im Mai 2017 den 1. Preis beim Elise-Meyer Wettbewerb. Seit Sommer 2018 ist Lisa Florentine Schmalz Stipendiatin der Claussen-Simon-Stiftung.