Mima Millo

Sängerin
Die aus einer Künstlerfamilie stammende Sopranistin Mima Millo hat an der Jerusalem Academy of Music and Dance studiert und wurde direkt nach ihrem Abschluss am Meitar Opera Studio der Oper in Tel Aviv aufgenommen. Dort sang sie Partien wie Pamina in Mozarts „Die Zauberflöte“ und Susanna in „Le nozze di Figaro“, Snow Maiden in Rimsky-Korsakovs „Snow Maiden“, Masha in Tschaikowskis „Pique Dame“, Adina in Donizettis „L’elisir d’amore“ oder Clorinda in Rossinis „La Cenerentola“ und nahm an community projects der Oper teil, die sich neuen künstlerischen Formen widmeten und mit städtischer Partizipation arbeiteten. 2008 wurde sie mit dem First Price der Jerusalem Academy in der Bel-Canto Competition ausgezeichnet und gewann darüber hinaus Stipendien verschiedener europäischer Förderprogramme. Um in einer breiteren und strukturierteren Theaterlandschaft neue Erfahrungen sammeln zu können, entschied sie sich 2018 als freischaffende Sängerin nach Berlin zu ziehen. Dort debütierte sie in Produktionen der Berlin Opera Group als Donna Anna in Mozarts „Don Giovanni“ sowie als Antonia in Offenbachs „Hoffmanns Erzählungen“ und sang wenig später in einer außergewöhnlichen Interpretation der Violetta in „La traviata“ der Pop-Up Opera Company Puccinis Toaster und Agathe in Webers „Freischütz“ bei den Festspielen der Kammeroper Schloss Rheinsberg. Seit der Spielzeit 2019/20 gehört Mima Millo zum Musiktheaterensemble des Theater Bremen.