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After Tomorrow #2: Nana...

Ein Thementag mit Workshop und Podiumsdiskussion
Die zweite Ausgabe der Reihe beschäftigt sich ausgehend von der Produktion Nana kriegt keine Pocken mit künstlerischen Strategien im Umgang mit Zuschreibungen, Markierungen und Vorurteilen. Dabei liegt der Fokus auf der kritischen Praxis an weißen Institutionen.

Eintritt frei!

11 - 15 Uhr Afro urban dance Workshop
17 - 19 Uhr Über die Notwendigkeit Allianzen zu bilden: Gespräch mit Monika Gintersdorfer und Julian Warner


11 - 15 Uhr Afro urban dance Workshop
Mit dem Choreografen: Franck Edmond Yao alias GADOUKOU LA STAR
Der Afro urbane Tanz ist eine kodierte Ausdrucksweise, die sowohl von tradierten als auch von stets neu kreierten Tanzstilen und –techniken geprägt wird.
Im Workshop werden Grundlagen des Afro urbanen Tanzstils, seiner Techniken und der ihm zugrunde liegenden Entstehungsgeschichte übermittelt. Sein Facettenreichtum wird von einem wesentlichen Aspekt angeregt: Der Afro urbane Tanzstil ist eine Geschichte des Widerstands, der Selbstermächtigung und immerwährenden Neu-Schöpfung und –Inszenierung. Der ivorische Coupé-décalé u. a. ist „eine Lebensweise, eine körperliche Verfassung, die dazu befähigt, sich darzustellen“, sagt Franck Edmond Yao.

Der Workshop ist kostenfrei!
Anmeldung: Um am Workshop teilzunehmen, melden Sie sich bitte per Email bis zum 20. Februar 2020 an:
dramaturgie@theaterbremen.de
Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmenden-Anzahl begrenzt ist. Kleidung: Sport- oder bequeme Kleidung.


17 - 19 Uhr Über die Notwendigkeit Allianzen zu bilden: Gespräch mit Monika Gintersdorfer und Julian Warner
Die zweite Ausgabe der Reihe beschäftigt sich ausgehend von der Produktion „Nana kriegt keine Pocken“ mit künstlerischen Strategien im Umgang mit Zuschreibungen, Markierungen und Vorurteilen. Dabei liegt der Fokus auf der kritischen Praxis an weißen Institutionen und den Fragen danach, was für (künstlerische) Strategien greifen könnten, um ein Theater der Zukunft zu denken, jenseits von festgefahrenen Narrativen. Eine kritische Hinterfragung der eigenen Arbeit soll verdeutlichen, welche Perspektiven wir bisher reproduziert, unterdrückt und übersehen haben und wie wir ihnen nicht nur eine Bühne „geben“ können, sondern wie sie auch selbstverständlicher Bestandteil von Theater als Institution werden.


Monika Gintersdorfer studierte Germanistik, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften in Köln sowie Regie in Hamburg. Seit 2005 Zusammenarbeit mit Knut Klaßen und einem deutsch-ivorischen Darsteller*innen-Team. In den Spielzeiten 2012/13 und 2013/14 waren Gintersdorfer/Klaßen im Rahmen von Doppelpass Artists in Residence am Theater Bremen. 2016 gründet Monika Gintersdorfer gemeinsam mit Franck Edmond Yao die Gruppe LA FLEUR.

Julian Warner (*1985) arbeitet als freier Kulturanthropologe an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft. Performer und Dramaturg diverser Performances mit Oliver Zahn. Ethnograph und Dramaturg von Anta Helena Reckes Schwarzkopie von Mittelreich. Co-Herausgeber des Sammelbandes ALLIANZEN - Kritische Praxis an weißen Institutionen. Arbeit als Kurator am Künstler*innenhaus Mousonturm und den Sophiensaelen, sowie ab 2020 für die Gessnerallee Zürich und Spielart (München).


Gefördert im Programm 360° – Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft der Kulturstiftung des Bundes.

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    • Gefördert im Programm 360° - Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft der Kulturstiftung des Bundes.

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