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After Tomorrow #4: Trüffel Trüffel Trüffel

Wie soziale Herkunft unser Handeln prägt. Ein (online) Gespräch mit Bahareh Sharifi, Francis Seeck und Maja Bogojević
Die Zugangsdaten gibt es auf Anfrage unter dramaturgie@theaterbremen.de

Am 10. Oktober geht AFTER TOMORROW in die vierte Runde! Diesmal nehmen wir Bezug auf die Produktion Trüffel Trüffel Trüffel und beschäftigen uns mit dem Thema Klassismus.
AFTER TOMORROW ist eine Diskurs-Reihe, die sich in mit der folgenden Frage beschäftigt: Welche Erzählungen und Perspektiven brauchen wir, um eine gemeinsame Zukunft zu denken, die offen und divers ist?
Den Schwerpunkt der vierten Ausgabe bildet ein Gespräch. Eingeladen haben wir dazu Bahareh Sharifi und Francis Seeck. Die Moderation übernimmt Maja Bogojević. Gefragt haben wir, inwiefern (Stadt)Theater per se ausschließend ist, wie also Klassismus und Theater zusammenhängen. Klassismus bezeichnet Diskriminierung oder Vorurteile aufgrund von sozialer Herkunft oder von sozialer Position. Theater als bürgerliches Bildungsinstrument vereint unterschiedliche Hürden, die daraus einen exklusiven Raum machen. Oft bestimmen nach wie vor soziale Herkunft und akademischer Hintergrund, ob jemand überhaupt eine Aufführung besucht. Gleichzeitig sind viele Mitarbeitende und Theaterschaffende daran interessiert diesen Raum zu öffnen und zu nutzen: als Raum in dem sich Menschen begegnen, in dem Geschichten erzählt werden, politische Fragen und Diskurse aufgegriffen werden.
Wie kann Theater also sowohl auf der Bühne, als auch hinter der Bühne und vor der Bühne zugänglicher werden?

Die Veranstaltung findet über zoom statt. Die Zugangsdaten gibt es auf Anfrage unter dramaturgie@theaterbremen.de




Francis Seeck forscht und lehrt zu den Themen Klassismus und geschlechtliche Vielfalt. Zurzeit ist Francis Seeck Vertretungsprofessor*in an der Hochschule Neubrandenburg im Bereich Soziale Arbeit, Bildung und Erziehung. Mitte Oktober erscheint der Sammelband "Solidarisch gegen Klassismus. Organisieren, intervenieren, umverteilen" bei Unrast, den Francis gemeinsam mit Brigitte Theißl herausgibt.

Maja Bogojević hat 2019 einen Bachelor-Abschluss in Sozialwissenschaften an der Humboldt-Universität in Berlin erlangt und studiert seitdem Human Rights im Master an der Universität Wien, gefördert durch die Deutschlandstiftung Integration und die Rosa-Luxemburg-Stiftung. Als politische Trainerin hält Maja Vorträge und gibt Workshops zum Thema Allyship, Intersektionalität und Klassismus. Außerdem wirkte Maja in diesem Rahmen bereits bei verschiedenen digitalen Bildungsprojekten mit, ist Projektmanagerin und Schatzmeisterin der NGO the bridge und medienpädagogische Fellow der Schwarzkopf-Stiftung.

Bahareh Sharifi entwickelt als Programmleitung bei Diversity Arts Culture Antidiskriminierungsmaßnahmen sowie Empowermentformate für den Kulturbetrieb. Zuvor kuratierte sie verschiedene Festivals, u.a. die Interventionen 2016 & 2017 (Kulturprojekte Berlin) sowie Berlin Calling (Maxim Gorki Theater). Zudem forscht sie zu der Geschichte geflüchteter und migrantischer Communities in Deutschland.



Gefördert im Programm 360° – Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft der Kulturstiftung des Bundes.

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    • Gefördert im Programm 360° - Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft der Kulturstiftung des Bundes.

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