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Why we matter: Das Ende der Unterdrückung

Lesung mit Dr. Emilia Roig im Rahmen des Black Story Month 2022
Moderation: Patience Amankwah
Anmeldung: blackstory.month@gmx.de
Online via zoom

Emilia Roig (sie/ihr) ist die Gründerin und Geschäftsführerin des in Berlin ansässigen Center for Intersectional Justice (CIJ), einer gemeinnützigen Organisation, die sich für Gerechtigkeit, Gleichberechtigung und ein Leben frei von systemischer Unterdrückung für alle einsetzt. Ihre Erfahrung, in einer algerisch-jüdisch-karibischen Familie in Frankreich aufzuwachsen, prägte ihr Engagement und ihre Leidenschaft für intersektionale soziale Gerechtigkeit. Seit 2020 lehrt sie an der Hertie School in Berlin, von 2015 bis 2020 war sie Faculty Member des Social Justice Study Abroad Program der DePaul University of Chicago und hat an Universitäten in Frankreich, Deutschland und den U.S.A. zu Intersektionalitätstheorie, Postcolonial Studies, Critical Race Theory, Queer Feminism und Internationalem und Europäischem Recht unterrichtet. Sie hat in Politikwissenschaft promoviert, und hat einen Master of Public Policy und einen MBA in internationalem Recht. Vor ihrer Promotion arbeitete sie intensiv zu Menschenrechtsfragen bei der UN in Tansania und Uganda, bei der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Kambodscha und bei Amnesty International in Deutschland – und entschied sich, den Bereich der Entwicklungszusammenarbeit zu verlassen, um sich auf soziale Gerechtigkeit in Europa zu konzentrieren. Sie war Jurymitglied des Deutschen Sachbuchpreises 2020, wurde 2020 zum Ashoka Fellow ernannt und erhielt 2021 den Edition F Award „Wege aus der Krise“ in der Kategorie „Gesellschaft“. Emilia widmet sich der Aufgabe, Menschen zu inspirieren, sich von Unterdrückungssystemen zu lösen, neue Narrative zu schaffen und das kollektive Bewusstsein zu verändern. Sie ist die Autorin des Bestsellers „WHY WE MATTER. Das Ende der Unterdrückung“.

Moderation: Patience Amankwah studiert Germanistik, English-Speaking Cultures und Erziehungs- und Bildungswissenschaften an der Universität Bremen und ist freiberuflich als Künstler:in, Übersetzer:in, Moderator:in, Pädagog:in, Empowerment-Trainer:in und Referent:in für rassismuskritische und differenzsensible Bildungsarbeit tätig mit Fokus unter anderem auf Sprach(sensibilität), Gewalt- und Machtverhältnisse, anti-Blackness, Widerstand, Intersektionalität und (mentale) Gesundheit.

Der Black Story Month ist eine Zusammenarbeit mit der Initiative „Zukunft ist Bunt“ und einem Kollektiv aus unterschiedlichen Schwarzen Menschen aus Bremen und umzu, die sich zusammengefunden haben, aus dem Bedürfnis heraus, Schwarzen Perspektiven mehr Raum zu geben.
Es wird kein diskriminierendes Verhalten in jeglicher Form akzeptiert. Obwohl kein Raum frei von Machtdynamiken ist, bspw. in Bezug auf Geschlecht, Sexualität oder Klasse, werden alle dazu ermutigt, sensibel und respektvoll miteinander umzugehen.

Anmeldung: blackstory.month@gmx.de
Eintritt: Die Spendenempfehlung liegt zwischen 3-10 €

  • Termine / Karten

    Dienstag, 08. Februar 2022, 18:00 – 21:00 Uhr
  • Förderer

    • Gefördert im Programm 360° – Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft der Kulturstiftung des Bundes.

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